Bedienung wie AutoCAD® - Volle Kompatibilität (DWG / DXF) - 2D / 3D
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AutoCAD®-Anwender können sofort mit IBSCAD arbeiten ohne sich umstellen zu müssen.
Die intuitive Benutzeroberfläche ermöglicht es aber auch Personen ohne AutoCAD®-Kenntnisse,
sich sehr rasch in die Bedienung von IBSCAD einzuarbeiten.                        Preis: 885 Euro + MwSt

Ribbon-Benutzeroberfläche

Der Ribbon ist in mehrere Registerkarten und jedes Register wiederrum in Gruppen unterteilt. Im Register „START“ finden Sie die am häufigsten benötigten Befehle. Die klassische Menüleiste mit den Pulldown-Menüs ist auch in der Ribbon-Benutzeroberfläche verfügbar.

Klassische Benutzeroberfläche

Die Befehle sind in Werkzeugkästen (Toolbars) organisiert, welche frei am Bildschirm angeordnet bzw. am Bildschirmrand verankert werden können: Zeichnen, Ändern, Ändern II, Bemassen, Layer, Eigenschaften, Abfrage, etc. Zusätzlich sind alle Befehle auch über die Pulldown-Menüs der Menüleiste abrufbar.

Schnellstartleiste

Die Schnellstartleiste ist in beiden Benutzeroberflächen in die Titelleiste des Programmes integriert. Hier finden Sie die Befehle Neu, Öffnen, Speichern, Speichern unter, Drucken, Rückgängig und Wiederherstellen, sowie die Auswahl der Benutzeroberfläche (Klassisch oder Ribbon). Die Schnellstartleiste kann durch zusätzliche Befehle ergänzt bzw. angepasst werden.

Befehlszeile

Neben der Verwendung des Ribbons, der klassischen Werkzeugleisten und der Pulldown-Menüs zur Befehlseingabe können Befehle auch gestartet werden, indem man den ganzen Befehlsnamen oder den entsprechenden Kurzbefehl in der Befehlszeile eingibt: k (KREIS), re (RECHTECK), b (BOGEN), l (LINIE), pl (POLYLINIE), sch (SCHRAFF), dh (DREHEN), s (SCHIEBEN), ko (KOPIEREN), sp (SPIEGELN), str (STRECKEN), su (STUTZEN), ……etc.

Kontextmenüs

Außerdem gibt es noch die Kontextmenüs, welche man über die rechte Maustaste aufrufen kann. Diese liefern die passenden Befehle oder Befehlsoptionen, passend bzw. im Kontext zum Zustand des Systems (Befehl aktiv, Auswahl aktiv, weder noch) bzw. Ort an dem die rechte Maustaste geklickt wird.

Bedienung mit der Maus

Die Bedienung von IBSCAD erfolgt in erster Linie mit der Maus.

LINKE MAUSTASTEMAUSRADRECHTE MAUSTASTE
Objekte auswählen, Punkte eingeben, Befehle startenZoomen (Mausrad drehen),
Pannen (Mausrad gedrückt halten und Maus bewegen)
Zoom-Grenzen (Doppelklick aufs Mausrad)
Je nach Einstellung der Rechtsklickanpassung (Optionen) wird das entsprechende Kontextmenü aufgerufen, eine Eingabe bestätigt oder der letzte Befehl neu gestartet.

Tastatureingaben

Zahleneingaben und die Eingabe von Kurzbefehlen werden per Tastatur durchgeführt.
Um den letzten Befehl neu zu starten, drücken Sie die Tasten ENTER, RETURN oder die LEER-Taste. Um einen Befehl abzubrechen oder die gesamte Auswahl wieder abzuwählen, drücken Sie ESC.

Halten Sie die SHIFT-Taste gedrückt, um mittels Pickbox, Kreuzen-Fenster oder Auswahl-Fenster bestimmte, bereits ausgewählte Objekte wieder abzuwählen.

Funktionstasten

F1: Hilfe
F2: Befehlszeilenfenster ein/aus
F3: Objektfang ein/aus
F6: Koordinaten ein/aus
F7: Raster ein/aus
F8: Ortho ein/aus
F9: (Raster)Fang ein/aus
F10: Polar ein/aus
F11: Otrack (Objektfangspur) ein/aus
F12: Dynamische Eingabe ein/aus

Zeichnungseinstellungen und Zeichnungsvorlagen

Layer und Layereinstellungen, Bemaßungsstile, Textstile, Tabellenstile, Layouts, Druckeinstellungen und vieles mehr werden in einer sogenannten Zeichnungsvorlage (.dwt) definiert.
Wenn man eine neue Zeichnung beginnt (Button NEU in der Schnellstartleiste), wird eine Kopie dieser Zeichnungsvorlage (.dwt) erstellt und z.B. Zeichnung1.dwg genannt.
Nun kann man in „Zeichnung1.dwg“ direkt mit der Konstruktion beginnen, ohne sich immer wieder aufs Neue um das Erstellen von Layern, Bemassungsstilen, Layouts usw. kümmern zu müssen.

Die beiden Abbildungen unterscheiden sich durch unterschiedliche Layereinstellungen sowie durch unterschiedliche Bemassungsstile.
IBSCAD verwendet standardmäßig die Zeichnungsvorlage IBS.dwt
Sie können mit der IBS.dwt arbeiten, oder aus ihr Ihre eigene firmenspezifische Zeichnungsvorlage erstellen.
Eventuell gibt es in Ihrer Firma aber bereits Zeichnungsvorlagen (dwt), welche für AutoCAD® erstellt wurden.
Dann können Sie diese Vorlagen, ohne irgendwelche Änderungen durchführen zu müssen, natürlich auch in IBSCAD verwenden.
In jedem Fall müssen Sie aber IBSCAD mitteilen, wo Ihre Zeichnungsvorlage abgespeichert wurde: Optionen – Datei – Vorlageneinstellungen – Vorgegebener Vorlagendateiname für SNEU

Systemeinstellungen (Globale Einstellungen)

Die wichtigsten Systemeinstellungen finden Sie in der Dialogbox „Optionen“ (Kurzbefehl op)
Grundsätzlich kann man mit IBSCAD sofort arbeiten, ohne daß hier irgendwelche Änderungen vorgenommen werden müssen.
Trotzdem gibt es Systemeinstellungen wie etwa Fadenkreuzgröße, Hintergrundfarbe, Pickboxgröße oder die Rechtsklickanpassung, die ein Anwender evtl. individuell einstellen möchte.
Einige dieser Einstellungen sind in den folgenden Screenshots mit einem Rahmen markiert.

Alle Systemeinstellungen werden in einem Benutzerprofil gespeichert. Sie können sich eigene Benutzerprofile anlegen, diese Profile können als .arg-Datei exportiert und importiert werden.

Auch die Einstellungen für Objektfang, Polarspur, Objektfangspur, Dynamische Eingabe und für die Lupe in der Dialogbox „Entwurfseinstellungen“ sind Systemeinstellungen, gelten also global in jeder Zeichnung.
Die Einstellungen für Raster, Fang und Ortho werden dagegen in der Zeichnung gespeichert.
Sowohl die Zeichnungseinstellungen als auch die Systemeinstellungen entsprechen denen bei AutoCAD®.
Die Dialogbox „Entwurfseinstellungen“ öffnet man durch einen Rechtsklick auf einen der Schalter in der Statuszeile (z.B. auf den Schalter „OFANG“) und klickt im darauffolgenden Kontextmenü auf „Einstellungen“

Die Navigation führt man am einfachsten nur mit dem Mausrad durch.

Zoomen:Mausrad drehen
Pannen:Mausrad gedrückt halten und Maus bewegen
Zoom-Grenzen:Doppelklick auf das Mausrad

Achtung:

Wenn Sie sehr große Zoomschritte machen und beim Zoomen oder Pannen an Grenzen stoßen, dann müssen Sie die Zeichnung regenerieren.
Geben Sie einfach die Kurzbefehle “rg” oder “rga” in der Befehlszeile ein, oder klicken Sie im Pulldown-Menü „Ansicht“ auf “Regenerieren”.

Nun werden die Grenzen für das Zoomen und Pannen neu gesetzt und Sie können z.B. noch tiefer in ein Detail hineinzoomen.

Weitere Zoom- und Navigationsbefehle finden Sie im Ribbon-Tab „Ansicht“ oder im Pulldown-Menü „Ansicht“.

Zeichenfunktionen

Im Ribbon-Tab „START“ ist ganz links die Gruppe „Zeichnen“. Hier finden Sie die wichtigsten Zeichenbefehle:
Linie (l), Polylinie (pl), Kreis (k), Bogen (b) Schraffur (sch), …. .

Klickt man auf das kleine weisse Dreieck unter „Polylinie“, wird ein Flyout ausgeklappt,
welches weitere Befehle zum Vorschein bringt:
Die Befehle Rechteck (re) und Polygon (pg) erzeugen geschlossene Polylinien.
Durch Klicken auf „Rechteck“ wird der Befehl „Rechteck“ ausgeführt und an die
oberste Stelle des Flyouts gereiht (dies gilt für alle Befehle in Flyouts).
Der Befehl Kreis (k) erzeugt einen Kreis durch Eingabe von Mittelpunkt und Radius.
Im zugehörigen Flyout gibt es weitere Definitionsmöglichkeiten,
wie etwa einen Kreis über 3 Punkte am Umfang, oder über 3 Tangenten zu definieren.

Durch einen Klick auf das kleine weisse Dreieck neben der Gruppenbezeichnung „Zeichnen“ (rote Markierung) kann man diese Gruppe noch erweitern und bekommt zusätzliche Zeichenbefehle angeboten, wie etwa den Spline (spl), die „3D-Polylinie“
oder die „Spirale“.

Werkzeugkasten „Zeichnen“ (Klassische Benutzeroberfläche)

Polylinien oder Linien ?

Eine Polylinie ist ein zusammenhängendes Objekt, welches aus Liniensegmenten und Kreisbogensegmenten bestehen kann.
Über die Option „Breite“ kann man einer Polylinie eine individuelle Start- und Endbreite zuweisen, welche unabhängig ist von der Linienstärke des Objektes bzw. der Linienstärke des Layers, auf dem sie erstellt wird (Linienstärke „Von Layer“).

Polylinien können mit dem Befehl „Ursprung“ (ur) in einzelne Linien und Bögen zerlegt werden.
Umgekehrt kann man mit dem Befehl „Polylinien bearbeiten“ (PEDIT, Kurzbefehl pe) Linien- bzw. Kreisbogensegmente
wieder zu einer Polylinie verbinden.

Gründe für die Verwendung von Polylinien:
Geometrie für CNC-Bearbeitung, 2D-Profile für die Erstellung von 3D-Volumenmodellen, Erstellen von Parallelkonturen,
Abfrage von Fläche und Umfang in der Eigenschaftenpalette, ….etc.)

Hilfskonstruktion

Am linken Bildschirmrand ist der Werkzeugkasten „Hilfskonstruktion“ angeordnet. Er enthält Funktionen zum Erstellen
von Konstruktionslinien, Konstruktionskreisen und Konstruktionspunkten.
Das Erstellen von Hilfsgeometrie ist neben Zeichenmethoden wie „Direkter Abstandseingabe“ (Ortho, Polar, Objektfangspuren,…), Koordinateneingabe, Rasterfang, etc. eine probate Methode in der Konstruktion.
Mehr dazu unter „Zeichenmethoden und Zeichenhilfen“

Werkzeugkasten „Hilfskonstruktion“

Schraffieren

IBSCAD bietet eine umfangreiche Auswahl an Linienschraffuren und Musterschraffuren, sowie Solidschraffuren und Farbverläufe (Gradient)

Bereits beim Erstellen einer Schraffur (Kurzbefehl SCH) kann im Schraffurdialog eingestellt werden, daß die Schraffur hinter die umgrenzende Kontur gelegt werden soll (Zeichenreihenfolge).

In der Dialogbox „Schraffur“ kann auch eine TRANSPARENZ für die zu erstellende Schraffur festgelegt werden!“

 

Exaktes Zeichnen mit dem Objektfang

Der Objektfang ist ein unverzichtbares Werkzeug in jedem CAD-System um exakte Zeichnungen erstellen zu können. Er gewährleistet, daß Endpunkte, Mittelpunkte, Schnittpunkte, etc. von Objekten exakt eingegeben werden können. In IBSCAD unterscheiden wir zwischen dem automatischen Objektfang (OFANG-Schalter in der Statusleiste) und dem direkten Objektfang. (STRG + Rechte Maustaste)

Automatischer Objektfang

Der automatische Objektfang ist aktiv, wenn der Schalter „OFANG“ in der Statusleiste gedrückt ist. Wenn Sie mit der RECHTEN MAUSTASTE auf OFANG klicken, klappt ein Kontextmenü aus, in dem Sie die Objektfangeinstellungen direkt ändern können, oder Sie klicken Sie auf „Einstellungen…“ um die Dialogbox „Entwurfseinstellungen“ zu öffnen. Im Register „Objektfang“ können Sie nun auch hier Ihre individuellen Objektfangeinstellungen festlegen. Die Objektfangeinstellungen sind Systemeinstellungen, gelten also global, für jede Zeichnung.

Automatischer Objektfang

Kontextmenü „Direkter

Objektfang“ (STRG+RMT)

Direkter Objektfang

Werkzeugkasten OFANG

Einen direkten Objektfang können Sie entweder über den Werkzeugkasten „OFANG“ auswählen, oder über das entsprechende Kontextmenü, welches Sie mit STRG + Rechte Maustaste aufrufen können.

Ein direkter Objektfang hat eine höhere Priorität als der automatische Objektfang und gilt nur für die unmittelbar nächste Punkteingabe,
den nächsten Klick.

Wird beispielsweise der direkte Objektfang „Schnittpunkt“ gewählt, dann erkennt das Fadenkreuz für die nächste Punkteingabe nur Schnittpunkte.
Für die darauffolgende Punkteingabe werden wieder alle für den automatischen Objektfang aktivierten Objektfänge
(Dialogbox „Entwurfseinstellungen“) erkannt.

Zeichenhilfen, Zeichenmethoden

1) Arbeiten mit Hilfskonstruktionen: Konstruktionslinien, Konstruktionskreise

Das Konstruieren mit Konstruktionslinien und Konstruktionskreisen ist eine sehr einfache und bewährte Methode. Man erstellt einen Hilfsraster aus Konstruktionskreisen, Konstruktionslinien und Konstruktionspunkten, welcher die Grundlage für die Erstellung der eigentlichen Geometrie ist. Konstruktionslinien sind unendlich lange Linien und eignen sich daher auch für das Konstruieren in mehreren Ansichten,
da sie für eine Risszuordnung sorgen.

Die Hilfskonstruktion liegt auf einem eigenen Layer und kann ein- und ausgeblendet werden (Button ganz links),
bzw. per Mausklick gelöscht werden (Button ganz rechts)

2) Direkte Abstandseingabe:

Bei der direkten Abstandseingabe wird ein Abstand in eine definierte Richtung eingegeben. Dabei kann die Richtung festgelegt werden durch:
a) ORTHO (F8)
Wenn der ORTHO-Schalter in der Statuszeile gedrückt ist, kann das Fadenkreuz ausgehend vom letzten eingegebenen Punkt nur horizontal oder vertikal bewegt werden.
b) POLAR-Spur (F10)
Um Polarspuren anwenden zu können muß der Schalter „POLAR“ in der Statuszeile gedrückt sein. Ausgehend vom letzten eingegebenen Punkt wird die Polarspur in definierten Winkelintervallen angezeigt. Diese Winkelintervalle sowie zusätzliche benutzerdefinierte Winkel können in den Entwurfseinstellungen festgelegt werden.
c) Objektfangspur bzw. OTRACK (F11)
Um Objektfangspuren anwenden zu können muß der Schalter „OTRACK“ in der Statuszeile gedrückt sein. Die Objektfangspur ist eine Richtungsspur, ähnlich wie die Polarspur. Die Polarspur wird jedoch immer nur vom zuletzt eingegebenen Punkt aus angezeigt (wenn der Schalter POLAR gedrückt ist) Die Objektfangspur kann durch jeden beliebigen Objektfangpunkt (Schnittpunkt, Endpunkt,..etc.) angezeigt werden, wenn dieser Punkt zuvor als „temporärer Spurpunkt“ markiert wird. Dazu fährt man mit dem Fadenkreuz den betreffenden Schnittpunkt, Endpunkt, etc. an – OHNE ZU KLICKEN – und erzeugt damit den temporären Spurpunkt. Jetzt wird durch diesen Punkt die Objektfangspur angezeigt, je nach Definition in den Entwurfseinstellungen ORTHOGONAL oder mit dem eingestellten Inkrementwinkel der Polarspur.
Im linken Beispiel wird eine vertikale Objektfangspur dazu verwendet, den zweiten Punkt des zu zeichnenden Liniensegmentes in einem bestimmten vertikalen Abstand vom linken Endpunkt der horizontalen Linie zu definieren (Direkte Abstandseingabe) Im rechten Beispiel wird mit Hilfe von 2 Objektfangspuren der zweite Punkt des zu zeichnenden Liniensegmentes als Schnittpunkt dieser beiden Spuren definiert. Eine Spur ist dabei 60° zur Horizontalen, ausgehend vom linken Endpunkt der horizontalen Linie, die zweite Spur ist 180° zur Horizontalen, ausgehend vom Mittelpunkt der vertikalen Linie.
d) Erweiterungen (extension lines)
Erweiterungen sind die theoretischen Verlängerungen von bereits existierenden Linien oder Bögen. Sie sind verfügbar, wenn in den Objektfangeinstellungen die Checkbox neben „Hilfslinie“ aktiviert ist.
Ähnlich wie bei Objektfangspuren (OTRACK) kann man aus 2 Erweiterungen einen Schnittpunkt ermitteln oder aber eine Erweiterung als Richtungsangabe für die direkte Abstandseingabe verwenden.

3) Eingabe von Koordinaten

In IBSCAD kann man mit karthesischen Koordinaten (x,y,z), Polarkoordinaten (Länge und Winkel) sowie Kugelkoordinaten arbeiten. Die Koordinateneingabe kann entweder absolut (vom Nullpunkt des aktuellen Benutzerkoordinatensystems bzw. BKS) oder relativ (vom letzten eingegebenen Punkt) erfolgen.
100,200,300 …….. absolute karthesische Koordinaten (x,y,z)
@100,200,300 …….. relative karthesische Koordinaten (@x,y,z)
100<30 …….. absolute Polarkoordinaten (Länge 100, Winkel 30)
@100<30 …….. relative Polarkoordinaten

4) Fang bzw. Rasterfang

Der Rasterfang beschränkt die Bewegung des Fadenkreuzes auf die in den Entwurfseinstellungen angegebenen Intervalle. Er ist aktiv wenn der Schalter FANG in der Statuszeile gedrückt ist, unabhängig davon, ob auch der Schalter RASTER gedrückt ist, also der visuelle Raster eingeschaltet ist. Der Rasterfang ist nicht zu verwechseln mit dem Objektfang (OFANG) !

Änderungen durchführen

Ribbon-Benutzeroberfläche
Werkzeugkästen Ändern und Ändern II (Klassische Benutzeroberfläche)

Im Ribbon-Tab „START“ finden Sie neben der Gruppe „Zeichnen“ die Gruppe „Ändern“.

Hier können Sie die wichtigsten „Ändern-Befehle“ durch Klicken auf den entsprechenden Button starten, oder Sie geben den entsprechenden Kurzbefehl in der Befehlszeile ein.

Löschen (lö), Verschieben (s), Kopieren (ko), Drehen (dh), Spiegeln (sp), Abrunden (abr), Fase (fa), Stutzen (su), Dehnen (de), Versetzen (vs), Ursprung (ur), Reihe (rh),….etc.

Durch einen Klick auf den kleinen Pfeil neben der Gruppenbezeichnung „Ändern“ (rote Markierung) kann man diese Gruppe noch erweitern und bekommt zusätzliche Ändern-Befehle wie etwa „Polylinie bearbeiten“ (pe). Mit diesem Befehl können Sie u.a. einzelne Linien- und Bogensegmente zu einer Polylinie verbinden (Polylinie bearbeiten – Option „Verbinden“).

Auswahlmethoden

Kreuzen-Fenster
Auswahl-Fenster
Pickbox

Um bestehende Geometrie ändern zu können, muß diese ausgewählt werden.
Die 3 wichtigsten Methoden der Objektauswahl sind:

a) Pickbox: um einzelne Objekte auszuwählen

Die Pickbox wird am Fadenkreuz angezeigt, wenn das System im Auswahlmodus ist.
Das ist der Fall wenn ein Ändern-Befehl eine Auswahl verlangt, aber auch wenn kein Befehl aktiv ist.

b) Auswahl-Fenster (blau)

Dieses wird von links nach rechts aufgezogen und wählt alle Objekte aus, welche vollständig innerhalb des Fensters liegen.

c) Kreuzen-Fenster (grün)

Dieses wird von rechts nach links aufgezogen und wählt sowie das Auswahl-Fenster alle Objekte, die vollständig innerhalb des Fensters liegen,
zusätzlich aber auch jene Objekte, die vom Fensterrahmen gekreuzt werden.



Zusätzlich zu diesen 3 Auwahlmethoden bietet IBSCAD aber noch weitere Auswahlmethoden,
die AutoCAD®-Anwendern vertraut sein werden, zum Beispiel die „Schnellauswahl“ (sa).

Um die gesamte Auswahl wieder abzuwählen drücken Sie ESC auf der Tastatur (ESC wird auch dazu verwendet einen Befehl abzubrechen).

Um gezielt einzelne Objekte Ihrer Auswahl wieder abzuwählen, halten Sie die SHIFT-Taste (Umschalt-Taste) gedrückt und klicken die entsprechenden Objekte mit der Pickbox an, bzw. benutzen Auswahl- oder Kreuzen-Fenster zusammen mit gedrückter SHIFT-Taste.

Die Objektauswahl kann vor dem Start des Ändern-Befehls erfolgen, oder nach dem Start des Ändern-Befehls (Standardeinstellung).

Sollte die Objektauswahl vor dem Start des Befehls nicht möglich sein, liegt das daran, daß Sie die betreffende Systemeinstellung in den Optionen geändert haben (1).

Sollte eine Mehrfachauswahl nicht möglich sein, liegt das ebenfalls daran, daß Sie die Standardeinstellung in den Optionen geändert haben. (2)

Die Größe der Pickbox können Sie an gleicher Stelle in der Dialogbox „Optionen“ ändern. (3)

Layerstruktur

Layer sind ein wichtiges Werkzeug um Struktur in eine Zeichnung zu bringen und dienen auch dazu Teile der Zeichnung
ein- und ausschalten zu können.

Mit Hilfe von Layern können Sie Objekte, die eine gemeinsame Bedeutung haben,
zusammenfassen und gemeinsam manipulieren, z.B. ausblenden.

Stellen Sie sich ein Layersystem vor wie einen Stapel von Klarsichtfolien.

Die Folie ganz oben am Stapel wird aktueller Layer genannt.

Egal ob Sie eine Linie oder einen Kreis zeichnen, eine Schraffur oder eine Bemassung erstellen, alle diese Objekte werden automatisch immer
auf dem aktuellen Layer erstellt und übernehmen die Eigenschaften dieses Layers, also u.a. die Farbe, den Linientyp und die Linienstärke.
(sofern die Objekteigenschaften auf „By Layer“ bzw. „Von Layer“ eingestellt sind –> Ribbon-Tab „Start“ – Gruppe Eigenschaften)

Werkzeugkästen „Layer“ und „Eigenschaften“ (Klassische Benutzeroberfläche)

Um z.B. die Bemassungen, die Texte, die Schraffuren usw. auf einem jeweils eigenen Layer zu erstellen,
muß dieser Layer vorher aktuell gesetzt werden.
Dazu klappt man die Layerliste aus und klickt auf die Layerbezeichnung des gewünschten Layers.

Objekte können auch hinterher von einem Layer auf einen anderen Layer verschoben werden, indem man sie auswählt,
die Layerliste ausklappt und die Layerbezeichnung des Ziellayers anklickt.
Die Objekte übernehmen dann die Eigenschaften des Ziellayers (sofern auf „Von Layer“ eingestellt)

Layerliste
 

Layer aus- und einschalten

Wenn Sie auf die Glühbirne ganz links neben der Layerbezeichnung „IBS-Kontur“ klicken,
wird dieser Layer ausgeschaltet und damit alle auf ihm erstellten Objekte ausgeblendet.
Die Glühbirne wird dann dunkel dargestellt. Klicken Sie nochmals auf die nun dunkle Glühbirne,
werden alle Objekte auf dem Layer IBS-Kontur wieder eingeblendet.

Layer frieren und tauen

Mit einem Klick auf die Sonne frieren Sie den Layer. Das Ergebnis ist zunächst das Gleiche wie beim Ausschalten, der Layer wird ausgeblendet.

Im Gegensatz zu ausgeschalteten Layern werden aber gefrorene Layer bei einer Regenerierung nicht mitberechnet.
Deshalb kann das Frieren von Layern sinnvoll sein, bei sehr großen Zeichnungen mit komplexen Objekten, z.B. sehr umfangreiche 3D-Planungen.

Gefrorene Layer können nicht aktuell gesetzt werden (im Gegensatz zu ausgeschalteten Layern)

Blockreferenzen kann man ausblenden, indem man den Layer, auf dem sie eingefügt wurden, friert.
Wenn man diesen Layer hingegen mit Klick auf die Glühbirne ausschaltet, bleiben die Bockreferenzen sichtbar.

Neben dem „globalen“ Frieren können Layer auch nur in bestimmten Layout-Ansichtsfenstern gefroren werden,
in anderen Ansichtsfenstern aber getaut (sichtbar) bleiben (Frieren im aktuellen Ansichtsfenster).

Layer sperren und entsperren

Wenn Sie auf das Vorhängeschloß klicken, sperren Sie den Layer. Objekte auf gesperrten Layern können nicht mehr für Änderungsbefehle ausgewählt werden, sind also gegen Änderungen geschützt.

Layereigenschaften-Manager

Layereigenschaftenmanager (Kurzbefehl „la“)


Im Layereigenschaften-Manager kann man neue Layer erstellen und bestehende Layer löschen.
Bevor man einen Layer aber löschen (bereinigen) kann, darf er nicht mehr in Verwendung sein.
Das heißt es dürfen sich keine Objekte auf diesem Layer befinden, er darf z.B. auch nicht in der Definition eines Bemaßungsstils oder in einer Blockdefinition enthalten sein.

Im Layereigenschaften-Manager kann man die Eigenschaften von Layern global (für die ganze Zeichnung) ändern, aber auch z.B. die Farbe,
die Linienstärke oder die Transparenz eines bestimmten Layers für verschiedene Layout-Ansichtsfenster unterschiedlich definieren.

Bei Zeichnungen mit sehr vielen Layern ist es oft hilfreich mit Layerfiltern zu arbeiten.
Es können Eigenschaftenfilter und Gruppenfilter definiert werden.

Layerstatus und Layerkonvertierung

Layereinstellungen können in einer Layerstatusdatei gespeichert werden (.las), diese kann exportiert und importiert werden.

Mit der Layerkonvertierung können Sie eine automatische Umwandlung des Layerschemas einer “fremden” Zeichnung
in den firmeninternen Standard durchführen.

Das Layerschema wird in einer firmenspezifischen Zeichnungsvorlage (.dwt) definiert, zusammen mit anderen Zeichnungseinstellungen wie Bemassungsstilen, Textstilen, Tabellenstilen, Punktstilen, Seiteneinrichtungen der Layouts usw.

Wenn in Ihrer Firma bereits Zeichnungsvorlagen von AutoCAD® vorhanden sind,
können Sie diese Zeichnungsvorlagen natürlich für IBS.CAD ebenfalls verwenden.

Wichtig:

Sie können Objekte auch unabhänig von Layern, auf denen sie gezeichntet wurden, ein- und ausblenden.
Benutzen Sie dazu die Funktion „Isolierung“ im Kontextmenü einer Objektauswahl (Objekte auswählen – Rechte Maustaste),
oder klicken Sie auf das Glühbirnen-Icon ganz rechts in der Statuszeile (rechts unten).

Texteingabe und Bemassung

Im Ribbon-Tab „Start“ – Gruppe „Beschriftung“ finden Sie die wichtigsten Befehle für die Bemassung und die Texteingabe. Noch mehr Befehle zu diesem Thema sind unter Ribbon-Tab „Beschriftung“ in den Gruppen „Text“ und „Bemassung“ enthalten. In der klassischen Benutzeroberfläche gibt es die entsprechenden Werkzeugkästen.

Ribbon-Tab „Beschriftung“ – Gruppe „Bemassung“
Ribbon-Tab „Start“ – Gruppe „Beschriftung“
Werkzeugkästen „Bemassung“ und „Text“ (Klassische Benutzeroberfläche)

Absatztext (t)

Bemaßungsstile

Alle Einstellungen von Bemaßungen werden in sogenannten Bemaßungsstilen definiert. Natürlich können Bemaßungsstile, welche in AutoCAD® definiert wurden in IBSCAD verwendet werden und umgekehrt. Das gilt im Übrigen für alle benannten AutoCAD®-Objekte (Textstile, Punktstile, Tabellenstile, Layer, Layouts,….) und für alle Zeichnungsressourcen (Linientypen, Schraffurmusterdateien, Plotstiltabellen,…).

Auch die Größe einer Bemaßung (Text, Pfeile) wird im Bemaßungsstil festgelegt. Es gibt hier die Möglichkeit mit dem „Globalen Skalierfaktor“ zu arbeiten. Der „Globale Skalierfaktor“ der Bemaßung ist der Kehrwert des Plotmaßstabes (beim Plotten aus dem Modellbereich) bzw. der Kehrwert des Layout-Ansichtsfenstermaßtabes (Bemaßung im offenen Layout-Ansichtsfenster).
z.B.: Ansichtsfenstermaßstab: 1/10 -> Globaler Skalierfaktor: 10

Man kann aber auch mit Beschriftungsmaßstäben (Annotation Scale) arbeiten (wie in AutoCAD®).
Beschriftungsmaßstäbe lassen sich neben Bemaßungen auch auf Texte, Schraffuren und andere Beschriftungsobjekte anwenden.

Textstile

Im Textstil-Manager werden die Textstile definiert. Ein Textstil besteht aus einem bestimmten Textfont und verschiedenen Einstellungen.
(Schriftstil, Texthöhe, Breitenfaktor, Neigungswinkel, etc.)

Auch Texten können Beschriftungsmaßstäbe zugewiesen werden. Dazu muß aber „Beschriftung“ für den Textstil aktiviert werden.

Textstile und Bemaßungsstile werden so wie auch Layer, Tabellenstile, Punktstile, Layout-Seiteneinrichtungen, etc.
in einer Zeichnungsvorlage (.dwt) definiert. Wenn in Ihrer Firma bereits AutoCAD®-Zeichnungsvorlagen vorhanden sind, können diese natürlich auch für IBSCAD verwendet werden, ohne Änderungen durchführen zu müssen.

Blöcke


Ein Block ist eine Sammlung von Objekten, die zu einem einzigen benannten Objekt zusammengefasst wurden.

Das Blockprinzip besteht aus dem Block (bzw. der Blockdefinition) im unsichtbaren Blockregister der Zeichnung und den abhängigen Blockreferenzen (Block-Kopien) im sichtbaren Teil der Zeichnung (Modellbereich bzw. Layoutbereich). Wenn Sie also mit dem Befehl „Block einfügen“ (ein) einen Block im Modellbereich oder Layoutbereich der Zeichnung einfügen, fügen Sie genau genommen eine Blockreferenz ein.

Die Blockreferenz verweist auf die Blockdefinition, diese enthält die gesamte Geometriedefinition, die Blockreferenz dagegen nur den Blocknamen und die Parameter der Einfügung. Auch wenn Sie einen bestimmten Block sehr oft in der Zeichnung einfügen, steigt der Speicherbedarf der Zeichnung kaum an, weil die Blockdefinition für alle diese Bockreferenzen ja nur ein einziges Mal in der Zeichnung vorhanden ist.

Die Blockreferenzen sind mit dem Block verbunden bzw. von ihm abhängig. Wird also ein Block mit dem Blockeditor (be) geändert und unter seinem ursprünglichen Namen wieder abgespeichert, ändern sich alle von ihm abhängigen Blockreferenzen entsprechend mit.

Wird eine Blockreferenz gelöscht oder mit dem Befehl „Ursprung“ (ur) aufgelöst, passiert der Blockdefinition nichts.

Ein Block kann aus dem Blockregister erst gelöscht werden, wenn es keine von ihm abhängigen Blockreferenzen im Modellbereich oder Layoutbereich mehr gibt → Befehl „Bereinigen“.
Dieses Prinzip gilt übrigens auch für das Löschen von Bemaßungsstilen, Textstilen, Layern und anderen „benannten Objekten“.

Blöcke bereinigen
Block erstellen

Blockeditor (be)

Blockeditor (Definition dynamischer Blöcke)

Mit dem Blockeditor (be) können Blöcke definiert und bearbeitet werden.
IBSCAD kann auch dynamische Blöcke erstellen. Die dazu notwendigen Parameter und Aktionen stehen Ihnen im Blockeditor zur Verfügung.

Dynamische Blöcke, welche in AutoCAD® erstellt wurden, können auch in IBSCAD verwendet werden und umgekehrt.

Block einfügen, Design Center, Werkzeugpaletten

Mit dem Befehl „Block einfügen“ (ein) können Sie Blockreferenzen einfügen, deren Blockdefinitionen in der aktuellen Zeichnung
bereits vorhanden sind.

Außerdem können Sie auch eine andere Zeichnung als Block in die aktuelle Zeichnung einfügen (Button „Durchsuchen“). IBSCAD legt dabei automatisch eine interne Blockdefinition unter dem Namen dieser Datei an. Wenn Sie die Zeichnung einfügen wollen, ohne daß dabei eine Blockdefinition angelegt wird, müssen Sie das Häkchen neben „Ursprung“ setzen.

Block einfügen

Design Center

Mit dem Design Center (STRG+2) können Sie Blöcke aus anderen Zeichnungen in die aktuelle Zeichnung einfügen.
Es dient außerdem dazu auch andere benannte AutoCAD®-Objekte aus anderen Zeichnungen in die aktuelle Zeichnung zu kopieren, wie z.B. Bemaßungsstile, Textstile, Layer, Layouts,…etc.

Werkzeugpaletten

Werkzeugpaletten sind ein probates Mittel um Blöcke bzw. eigene Bibliotheken zu organisieren.
Bestimmte Eigenschaften können für das Einfügen eines Blockes aus einer Werkzeugpalette vordefiniert werden, wie z.B. der Layer auf dem der Block eingefügt werden soll, oder der Skalierfaktor und der Drehwinkel für das Einfügen etc.

Werkzeugpaletten können exportiert und auf einem anderen Arbeitsplatz importiert werden.
Außerdem können sie in Palettengruppen organisiert werden.

Attribute

Attribute sind Textinformationen die in einer Blockdefinition gespeichert werden können.
Attribute können konstant oder variabel, sichtbar oder unsichtbar definiert werden.
Blöcke die Attribute enthalten nennt man auch Attributsblöcke.

Attribute bzw. Attributsblöcke die in AutoCAD® definiert wurden können auch in IBSCAD
verwendet werden und umgekehrt. Die Art der Definition und der Anwendung ist gleich.

Mit dem Befehl „Datenextraktion“ (attext) können Sie Attribute aus einer Zeichnung extrahieren und daraus z.b. eine Stückliste erzeugen.
Zu diesem Zweck würde man die Attribute als unsichtbar definieren.
Beispiele dafür sind Teilenummer, Werkstoff, Preis, Norm-Nr., Lieferant,….etc.

Ein Beispiel für sichtbare Attribute in einem Block wäre z.B. der Schriftkopf bzw. Plankopf einer Zeichnung mit Attributen wie Zeichnungsnummer, Projekt, Maßstab, Auftragsnummer, Konstrukteur, Datum,…etc.

Externe Referenzen

Externe Referenzen oder auch Xref´s genannt, sind Zeichnungen, die in die aktuelle Zeichnung nicht wirklich eingefügt werden,
sondern nur mit der aktuellen Zeichnung verknüpft werden.

Jede Änderung in einer referenzierten Zeichnung wird in der aktuellen Zeichnung angezeigt, sobald diese geöffnet oder neu geladen wird.

Die externen Zeichnungen (Xref´s) müssen für Änderungen nicht separat geöffnet werden, sie können direkt in der aktuellen Zeichnung,
mit der sie verknüpft wurden, bearbeitet werden.
AutoCAD®–Zeichnungen mit Xrefs können in IBSCAD bearbeitet werden und umgekehrt. Die Vorgehensweisen bzgl. Xrefs unterscheiden sich bei beiden Programmen nicht.
Auch Bilder, PDF´s, DWF- und DGN-Dateien können als Xrefs in eine Zeichnung eingefügt werden.

Gruppe

Mit dem Befehl „group“ (g) können Sie beliebige Objekte einer Zeichnung zu einer „benannten oder unbenannten Gruppe“ zusammenfassen,
um diese z.B. gemeinsam bearbeiten zu können (Drehen, Kopieren, Verschieben, etc.)
Indem Sie ein Mitglied der Gruppe anklicken, wird die ganze Gruppe ausgewählt.

Gruppen sind nicht zu verwechseln mit Blöcken !
Gruppen können aber Blockreferenzen enthalten, zusammen mit anderen Zeichnungsobjekten.

Modellbereich und Layouts

In IBSCAD gibt es wie in AutoCAD® in jeder Zeichnung den Modellbereich und den Layoutbereich.

Den Modellbereich kann man sich als unendlich großes, virtuelles Zeichenbrett vorstellen.
Hier erstellen Sie Ihre gesamte Konstruktion im Maßstab 1:1

Die Layouts sind die DIN-Zeichenblätter (A4 bis A0, auch Sonderformate) auf denen dann
die maßstäblichen Ansichten der Konstruktion aus dem Modellbereich erstellt werden.

A) Arbeiten ohne Layouts

Die Zeichnung wird aus dem Modellbereich heraus mit einem bestimmten Plotmaßstab ausgedruckt.

Die Konstruktion wird im Modellbereich im Maßstab 1:1 erstellt.
Die Bemaßung, die Texte sowie Zeichnungsrahmen, Plankopf etc. müssen mit dem Kehrwert
des Plotmaßstabes skaliert werden.
Bsp: Plotmaßstab 1:100
-Bemaßungsstil: Skalierfaktor 100 → hundertfache Vergrößerung von Maßtext und Maßpfeilen
-Texte: Texthöhe 3.5 → 350
-Äußerer Rahmen DIN A3: 420×297 → 42000×29700 (Skalierfaktor 100)
-Schriftkopf wird ebenfalls hundertfach vergrößert
…etc.

Alle diese „Beschriftungsobjekte“ müssen also mit dem Kehrwert des Plotmaßstabes skaliert (vergrößert) werden,
damit sie beim Plotten der Konstruktion aus dem Modellbereich mit Plotmaßstab 1:100 letztlich in korrekter Größe erscheinen.
Die Verwendung des Beschriftungsmaßstabes (Annotation Scale) ist der einfachste Weg alle Beschriftungsobjekte entsprechend zu skalieren.

Plotten aus dem Modellbereich

In diesem Bsp. ist der gewünschte Maßstab der Zeichnung 1:100 (Plotskalierung)

Mit dem in IBSCAD integrierten PDF- Drucker „DWG to PDF.pc3“ können Sie
aus DWG-Zeichnungen PDF-Dateien erzeugen (Auch der umgekehrte Weg ist mit IBSCAD möglich: PDFIMPORT)

IBSCAD kennt farbabhängige Plotstiltabellen (.ctb) und benannte Plotstiltabellen (.stb).
Plotstiltabellen aus AutoCAD können in IBSCAD verwendet werden und umgekehrt.

B) Arbeiten mit Layouts

Die Zeichnung wird aus dem Layoutbereich geplottet.
Der Plotmaßstab ist dabei immer 1:1, weil die Maßstäbe der Ansichten in den einzelnen Layout-Ansichtsfenstern definiert werden.

Die Verwendung von Layouts hat viele Vorteile, vorallem wenn Sie mehrere Ansichten, Detailansichten und unterschiedliche Maßstäbe
auf einem Zeichenblatt benötigen. Außerdem können sie Ihre gesamte Planung bzw. Konstruktion aus dem Modellbereich auf mehrere Zeichenblätter und verschiedene Blattformate verteilen.

Farben, Linienstärken, Linienarten oder auch die Transparenz können für ein und dasselbe Objekt in unterschiedlichen Ansichtsfenstern eines Layouts unterschiedlich definiert werden.

Layer können in dem einen Ansichtsfenster dargestellt werden, in einem anderen Ansichtsfenster aber gefroren (ausgeblendet) werden.… usw.


Vorgangsweise zur Erstellung maßstäblicher Ansichten auf einem Layout

  • Konstruktion bzw. Planung im Modellbereich in Originalgröße, also 1:1 erstellen.
  • Gewünschtes Layout auswählen und Layer „IBS-Ansichtsfenster“ (bei Verwendung der Vorlage IBS.dwt)
    aktuell setzen. Der Layer „IBS-Ansichtsfenster“ ist auf „nicht plotten“ eingestellt.
    Der Ansichtsfensterrahmen soll ja in der Regel nicht gedruckt werden.
  • Mit Befehl „Rechteckiges Ansichtsfenster“ (Ribbon-Tab „Layout“) das Ansichtsfenster in gewünschter Größe aufziehen.
  • Mit Doppelklick innerhalb des Ansichtsfensters die Ansicht öffnen (Ansichtsfensterrahmen wird dick dargestellt)
  • Mittels Zoomen und Pannen (Mausrad) die gewünschte Ansicht einstellen.
  • In der Statuszeile die Maßstabsliste ausklappen und gewünschten Ansichtsfenstermaßstab auswählen.
  • Auf des Symbol “Vorhängeschloß” in der Statuszeile (links neben der Maßstabsliste) klicken um die Ansicht zu sperren.
    So kann der Maßstab beim abermaligen Öffnen der Ansicht (um Änderungen durchzuführen oder die Bemassung zu erstellen) nicht irrtümlich durch Zoomen verstellt werden.
  • Mit Doppelklick außerhalb des Ansichtsfensterrahmens die Ansicht wieder schließen (Ansichtsfensterrahmen wird wieder dünn dargestellt).

Grundsätzlich ist zu entscheiden, ob die Bemaßungen bzw. die Beschriftungsobjekte im geöffneten Layout-Ansichtsfenster (Modellbereich) oder am Layout (Ansichtsfenster geschlossen) erzeugt werden sollen. Beides ist möglich, jedoch empfehlen wird die Bemaßung immer im geöffneten Layout-Ansichtsfenster (Modellbereich) zu erstellen.

Das Erstellen von Bemaßungsstilen mit der Bemaßungsskalierung als Kehrwert zum Ansichtsfenstermaßstab,
das Frieren des Bemaßungslayers einer Ansicht in den anderen Ansichtsfenstern oder auch die Verwendung von Beschriftungsmaßstäben (Annotation Scale) ist in IBSCAD so zu handhaben wie die AutoCAD-Anwender unter Ihnen das gewohnt sind.

Für Anwender ohne AutoCAD-Kenntnisse verweisen wir an dieser Stelle auf unser umfangreiches Schulungsangebot.

Ansichtsfenster erstellen (Ribbon-Benutzeroberfläche)
Ansichtsfenster erstellen (Klassische Benutzeroberfläche) 


Maßstab einstellen und Ansichtsfenster sperren in der Statuszeile.
Beschriftungsmaßstab (Annotation Scale) 
Bemaßungsstil-Manager: Beschriftungsmaßstab, Globaler Skalierfaktor

Dynamische Blöcke definieren

In IBSCAD können Sie nicht nur die in AutoCAD definierten Dynamischen Blöcke verwenden,
mit IBSCAD können Sie auch Dynamische Blöcke definieren. Im Blockeditor finden Sie alle dazu notwendigen Werkzeuge.

Hier können Sie Blöcke erstellen und bereits erstellten Blöcken dynamische Eigenschaften zuordnen.
Dabei wird zunächst ein Parameter definiert, und dann dem Parameter eine entsprechende Aktion zugewiesen.

„Statische“ Blöcke können beim Einfügen nur begrenzt variiert werden.
Lediglich der Einfügepunkt, sowie der Drehwinkel und der Skalierfaktor kann beim Einfügen festgelegt werden.

Dynamische Blöcke werden genauso eingefügt wie normale Blöcke,

Wenn Sie zum Beispiel einen runden Tisch mal mit 2, mit 3, mit 4 oder mit 5 Stühlen benötigen,
dann können Sie das mit dynamischen Blöcken lösen.

Anstatt 4 statische Blöcke zu definieren, erstellen Sie einen dynamischen Block in 4 verschiedenen Konfigurationen.
Nach dem Einfügen können Sie über den entsprechenden Griff an der Blockreferenz eine Drop-down-Liste ausklappen,
in der Sie dann die Anzahl der Stühle auswählen.

Sie haben eine konkrete Anwendung für Dynamische Blöcke und möchten mehr darüber wissen ?
Sprechen Sie uns an: support@ibs-cad.net.

Zeichnung sperren

Mit der Funktion „Zeichnung sperren“ können Sie Teile einer Zeichnung zu einem Objekt zusammenfassen.
Dieses Objekt kann dann in sich nicht mehr verändert werden, es kann nur noch als Ganzes gelöscht, verschoben, gedreht,…werden.
Mit „Zeichnung sperren“ können Sie so verhindern, daß Änderungen an Teilen der Zeichnung vorgenommen werden,
z.B. wenn Sie die DWG an externe Partner versenden müssen.

Sobald die gesperrte Zeichnung gespeichert wurde, kann das Sperren nicht mehr rückgängig gemacht werden.
Sie sollten deshalb unbedingt eine Kopie Ihrer Zeichnung erstellen, bevor Sie die Sperrung durchführen.

Sie finden die Funktion im Ribbon-Tab „Express“ – Gruppe „Zeichnung“
bzw. im Pulldown-Menü „Express“ – Zeichenwerkzeuge.

Dynamische Befehlszeile: Klickbare Optionen

Dynamische Befehlszeile
Statuszeile

Wenn der Schalter „DYN“ in der Statuszeile gedrückt ist, wird die Dynamische Befehlszeile standardmäßig immer oben in der Mitte des Zeichenbereiches angezeigt (unter dem Ribbon). Sie können hier die Befehlsoptionen direkt klicken, anstatt sie durch Tastatureingabe oder durch das Kontextmenü der rechten Maustaste aufzurufen.

Wenn Sie in der Dialogbox „Entwurfseinstellungen“ – Register „Dynamische Eingabe“ – die im Screenshot rot markierte Checkbox aktivieren,
wird die Dynamische Befehlszeile neben dem Fadenkreuz angezeigt.

Die statische Befehlszeile (unten) könnte man auch ausschalten (STRG+9), allerdings werden dort u.a. auch die Messergebnisse
(Abstand messen, Fläche messen, etc.) angezeigt. Mit Funktionstaste F2 kann man dazu aber das Befehlsfenster einschalten und anschließend wieder ausschalten. Nun – es ist wohl Geschmackssache.

Block brechen

Mit dieser innovativen Funktion können Sie Objekte durch eine Blockreferenz brechen oder abdecken. Denken Sie zum Beispiel an das Einfügen von Schiebereglern, Ventilen, etc. in Rohrleitungsplänen, oder das Einsetzen von Fenstern und Türen in Architektur-Grundrissen.

 
 
Viele weitere effizienzsteigernde Funktionen finden Sie im Ribbon-Tab “Express” bzw. im Pulldown-Menü “Express” !
Betriebssystem:Microsoft® Windows XP, ab SP2
Microsoft® Windows Vista, ab SP1
Microsoft® Windows 7
Microsoft® Windows 8/8.1
Microsoft® Windows 10
Microsoft® Windows 11
Prozessor:Intel® Pentium™ 4 oder entsprechender AMD® Processor, Athlon™ Dual Core (mit SSE2)
Arbeitsspeicher:2 GB
Festplattenspeicher:1 GB freier Speicherplatz
Grafikkarten-Auflösung:1024*768 VGA mit True Color
Zeigegerät:Mouse, Trackball, oder andere
Internet:Nur für den Download des Programmes und zur Aktivierung mit Softlock notwendig,
während der Verwendung des Programmes wird kein Internet benötigt.

Achtung:                                              Es werden 32bit und 64bit Windows Betriebssysteme unterstützt !

Linux und MAC Betriebssysteme werden nicht unterstützt. Wenn Sie entsprechende Betriebssysteme verwenden wollen, dann empfehlen wir die Verwendung von Emulatoren/Virtualisierungssoftware, wie z.B. Parallels Desktop (MAC) oder Virtuelle Maschinen
(zB: VMWare, VirtualBox, VirtualPC, …).